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DyeSub Drucker

Vom Grundprinzip unterscheiden sich Kartendrucker und Etikettendrucker nicht besonders. Bei beiden Systemen wird das zu bedruckende Medium unter einem Druckkopf durchgeführt. Zwischen Druckkopf und Medium läuft das Farbband 1:1 mit. Durch Erhitzen des Druckkopfes wird die Farbe vom Farbband auf das Medium übertragen.
Die größten Unterschiede liegen im zu bedruckenden Medium. Während man im Etikettendrucker Rollenware in verschiedenen Abmessungen und Materialien verarbeitet, werden im Kartendrucker einzelne Karten bedruckt die in Ihren Abmessungen genormt sind.

Zum Einen ergibt sich der Vorteil, das die Zuführung nur mit einem Format arbeiten muß (statisch), zum Anderen ist die präzise Zuführung von einzelnen Karten etwas schwieriger (Stapeldruck).

Hinzu kommt der Umstand des Overlay-Drucks. Wie beim Siebdruck werden auch hier mehrere Farbschichten übereinander gedruckt. Aus diesem Grund muß die Karte mehrfach, sehr exakt, unter dem Druckkopf durchgeführt werden. Ergeben sich hier Abweichungen, wirkt das Ergebnis verschwommen und ist im Normalfall nicht mehr zu gebrauchen.

Aufwendiger wird das Ganze, wenn es über das einfache, einseitige Bedrucken hinausgeht. Will man Karten in einem Durchgang beidseitig bedrucken (Duplex), oder auch gleich Chips bzw. Magnetstreifen Codieren, wird aus dem einfachen Tischdrucker schnell eine Druckstation. Diese kann dann auch, je nach Anforderungen, Dimensionen erreichen die einen eigenen Stellplatz erfordern.

Wie bei Etikettendruckern gibt es auch hier die Möglichkeit die Geräte an einen PC bzw. Netzwerk anzubinden, oder sie Stand-Alone zu betreiben. Viele Kartendrucksysteme sind Modular aufgebaut, und erlauben es dem Anwender sein System mit der Zeit zu erweitern. So startet man mit einem Basisgerät, und kann dieses dann nach und nach um diverse Module (z.B. Duplex, Codierer) erweitern. Hier spielt natürlich der Kostenfaktor eine entsprechende Rolle. So wird ein erweiterbares Basismodul wohl teurer sein als ein Basisdrucker der diese Möglichkeiten nicht hat.